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Digitalisierung, Digitalisierung und digitale Transformation

Verwirren Sie sie auf eigene Gefahr

Während der Hype um die digitale Transformation weiter anhält, schließen sich die Begriffe „Digitalisierung“ und „Digitalisierung“ dem Kampf an, https://so-geht.digital/  was den Hype verstärkt und gleichzeitig Verwirrung stiftet.

In Wirklichkeit haben diese drei Begriffe unterschiedliche Bedeutungen – oder wir können sie zumindest unterscheiden, je nachdem, auf welche Autorität wir hören.

Diese Frage ist jedoch mehr als eine semantische Übung. In Wirklichkeit verwirren die Menschen sie auf eine Weise, die die Macht und Bedeutung der digitalen Transformation beeinträchtigt und so das Überleben ihrer Organisationen in Gefahr bringt.

Digitalisierung: Der einfache Begriff

Digitalisierung bezieht sich im Wesentlichen darauf, analoge Informationen zu nehmen und in Nullen und Einsen zu codieren, damit Computer solche Informationen speichern, verarbeiten und übertragen können.

Laut IT-Glossar von Gartner ist „Digitalisierung der Prozess des Wechsels von analoger zu digitaler Form“ – eine Definition, mit der nur wenige nicht einverstanden sind.

Es gibt heute viele Beispiele für die Digitalisierung in Unternehmen, wie es sie seit vielen Jahrzehnten gibt. Das Konvertieren von handgeschriebenem oder maschinengeschriebenem Text in digitale Form ist ein Beispiel für die Digitalisierung, ebenso wie das Konvertieren der Musik von einer LP oder einem Video von einem VHS-Band.

Im Unternehmenskontext ist die Digitalisierung sowohl für den Umgang mit analogen Informationen als auch für „papierbasierte“ Prozesse wichtig – wobei „papierbasiert“ nichts anderes als eine Metapher für analog ist.

Es ist jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass es sich um die Informationen handelt, die Sie digitalisieren, nicht um die Prozesse. Hier kommt die Digitalisierung ins Spiel.

Digitalisierung: voller Mehrdeutigkeit und Verwirrung

Im Gegensatz zur Digitalisierung gibt es für die Digitalisierung keine eindeutige Definition. “‘Digitalisierung’ und ‘Digitalisierung’ sind zwei konzeptionelle Begriffe, die eng miteinander verbunden sind und in einem breiten Spektrum der Literatur häufig synonym verwendet werden”, erklären J. Scott Brennen, Doktorand für Kommunikation, und Daniel Kreiss, Associate Professor, beide an der Universität der North Carolina School of Media und Journalismus. “Wir bezeichnen Digitalisierung als die Art und Weise, wie viele Bereiche des sozialen Lebens um digitale Kommunikation und Medieninfrastrukturen herum umstrukturiert werden.”

Brennen und Kreiss stützen ihre Definition der Digitalisierung daher auf das soziale Leben – mit anderen Worten, wie Menschen interagieren. Wenn sich solche Interaktionen von analogen Technologien (Post, Telefonanrufe) zu digitalen Technologien (E-Mail, Chat, soziale Medien) verlagern, werden sowohl Arbeits- als auch Freizeitbereiche digitalisiert.

Gartner belastet auch diesen Begriff. “Digitalisierung ist der Einsatz digitaler Technologien, um ein Geschäftsmodell zu ändern und neue Umsatz- und Wertschöpfungsmöglichkeiten zu schaffen”, so Gartners Glossar. “Es ist der Prozess des Übergangs zu einem digitalen Geschäft.”

Die Definition von Gartner unterscheidet sich daher stark von der der Akademiker und konzentriert sich eher auf die Änderung von Geschäftsmodellen als auf soziale Interaktionen.

Die Gartner-Definition wirft jedoch eine andere Frage auf – was ist ein „digitales Geschäft“? „Digitales Geschäft ist die Schaffung neuer Geschäftsdesigns durch Verwischen der digitalen und physischen Welt“, vertritt Gartners Glossar.

Leider ist diese letztere Definition hoffnungslos vage. Was ist die digitale Welt? Was bedeutet es, Welten zu verwischen? Und was ist eigentlich ein „Business Design“?

Tatsächlich scheint Gartner bei der Definition der Digitalisierung nicht einer Meinung zu sein, da ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Brookings Institute einen ganz anderen zitiert. “Digitalisierung ist laut Gartner, Inc. der Prozess des Einsatzes digitaler Technologien und Informationen zur Transformation des Geschäftsbetriebs”, so der Bericht Digitalization and the American Workforce von Mark Muro, Senior Fellow. Sifan Liu, Datenanalyst; Jacob Whiton, wissenschaftlicher Mitarbeiter; und Siddharth Kulkarni, ehemaliger Research Analyst; alles von der Brookings Institution. Kulkarni ist jetzt Data Science Manager bei Adobe.

Nach dieser Definition geht es bei der Digitalisierung mehr um Geschäftsabläufe als um soziale Interaktionen oder Geschäftsmodelle – obwohl eindeutig alle diese Begriffe miteinander zusammenhängen.

Der Brookings-Bericht konzentriert sich in der Tat darauf, wie sich die Digitalisierung auf die Menschen auswirkt. „Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt“, heißt es in dem Bericht. “Der Erwerb digitaler Kompetenzen ist mittlerweile eine Voraussetzung für den Erfolg von Einzelpersonen, Branchen und Regionen.”

Wenn Organisationen „digitale Technologien“ implementieren – was in diesem Zusammenhang wirklich Computer und andere Informationstechnologien bedeutet – ändern sich die Arbeitsplätze der Menschen. Stellen Sie sich vor, Fabrikarbeiter stellen ihre Hämmer und Drehmaschinen ab und verwenden stattdessen beispielsweise computergesteuerte Geräte. Laut dem Brookings-Bericht steht eine solche Veränderung im Mittelpunkt der Digitalisierung.

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